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Mehr netto: Kirchensteuer sparen, so geht es!

Mehr netto: Kirchensteuer sparen, so geht es!

Jeden Monat einen, je nach Einkommen, gar nicht so kleinen Betrag an die Kirche abdrücken? Das muss nicht sein! Wir erklären euch hier wie einfach es ist die Kirchensteuer zu sparen.

 

  1. Wie gehe ich vor?
    Ihr geht einfach mit eurem Personalausweis, Reisepass oder ausländischem Pass in das Standesamt oder Amtsgericht welches für euch zuständig ist.
    In Berlin, Brandenburg, Hessen oder Nordrhein-Westfalen geht ihr zum Amtsgericht, im übrigen Deutschland zum Standesamt.
    Eine Voranmeldung oder ein Grund für den Austritt wird nicht benötigt.
  2. Benötige ich noch weitere Unterlagen?
    Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, nehmt eine Meldebescheinigung und bei Verheirateten, Verwitweten oder Geschiedenen das Familienstammbuch mit.
    In der Regel wird dies aber nicht benötigt. Normalerweise finden sich diese Angaben alle in der Datenbank auf dem PC des Standesbeamten wieder.
  3. Was kostet der Austritt?
    Diese Beträge variieren je nach Bundesland und Kommune.
    In einigen zahlt man nur 10 Euro, in anderen sind es stolze 80 Euro.
    Ich würde demnach einfach mal vom Durchschnitt ausgehen.
    Es ist dennoch eine sinnvolle Investition, wenn ihr bedenkt, nach welch kurzer Zeit ihr diesen Betrag schon wieder raus habt.
  4. Ab wann wird der Austritt wirksam?
    Dies ist ebenfalls je nach Bundesland verschiedenen.
    Entweder in dem Monat, in dem ihr ausgetreten seid oder in einem der beiden Folgemonate. Aber diese ein bis zwei Monate wird man dann auch noch überstehen.
  5. Muss ich meinen Arbeitgeber darüber informieren?
    Nein, der Arbeitgeber erfährt automatisch von dem Austritt, weil die Meldeämter das Austritts­datum an die Elsta-Daten­bank der Finanz­verwaltung über­mitteln.
    Ab der nächsten Lohn­abrechnung wird die Kirchensteuer dann nicht mehr einbehalten.

Zu guter Letzt: Lasst euch auf jeden Fall den Kirchenaustritt mit einer Bescheinigung bestätigen!
Dies wird nicht automatisch gemacht und kostet in der Regel ein paar Euro.
Aber sicher ist sicher!

Nicht, dass ihr nachher noch zur Zahlung der Kirchensteuer herangezogen werdet, obwohl ihr schon längst ausgetreten seid. In der jüngeren Vergangenheit gab es nämlich wohl so einige Fälle.

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